Donnerstag, 5. März 2015

Einstiegswanderung Bad Harzburg -Ettersberg - Winterberg


Kaum im Hotel angekommen, kann ich es gar nicht abwarten, sofort die Natur zu erkunden. Durch die Bummelallee gehe ich erst noch mal zur Touristeninfo, wo ich Infos zu den Stempelstellen erfrage. Erst seit kurzem habe ich die Stempelstellen der Wandernadel wieder entdeckt - nach Jahrzehnten der Stempelabstinenz machen sie mir einfach wieder Spaß!

Schnell bin ich aus der Touristeninfo wieder draußen. Über die Burgbergbrücke laufe ich am neu entstehenden Baumwipfelpfad entlang – die riesen Stahlträger sehen eindrucksvoll aus. Im Frühjahr soll Eröffnung sein. Nun will ich Richtung Radauerwasserfall, wohin hier mehrere Wege zu gehen scheinen. In einem langen Bogen wandere ich über den Ettersberg  Richtung Molkenhaus, folge dem Weg zu Rudolfklippe und Winterberg. Hier ist noch ganz klar Winter! 
Der "Winterberg" ist wirklich einer!

Weil es langsam dunkel wird, steige ich nicht zum Radauerwasserfall hinab, sondern wandere den Weg 35 nach Bad Harzburg zurück. Es stellt sich heraus, dass dies wohl der längere Rückweg ist. Doch schließlich habe ich es geschafft!

Langsam wird es dunkel

Am Hotel angekommen, zeigt mein Navi 11,4 km. Ganz gut für den ersten Tag. Die Wanderung hat mir gut getan, 560 Höhenmeter habe ich erreicht und bin insgesamt 360 Meter gestiegen. Ich bin aber doch etwas gedämpft – hier ist noch richtig Winter. Auf den Schneewegen kommt man langsamer voran und die Zeit scheint still zu stehen in der kalten, klaren  Luft. Nur einmal begegne ich einem jungen Paar – ansonsten ist alles ruhig, ja unbelebt. Die Natur schläft.

Impression aus dem Kurpark - weckt Sehnsucht nach dem Frühling



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